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Hippie (links) und Tin (rechts im Bild) genießen die ersten Frühlingssonnenstrahlen
Rajah

 

1. Unsere drei  Therapiepferde

 

Tin,  Hippie und Rajah sind 2002 und 2003 in Irland - unter freiem Himmel - geborene Tinker-Wallache, die ausschließlich für den Zweck der Reittherapie und des ganzheitlichen Reitunterrichts ausgebildet wurden,  sich äußerst nervenstark, menschenbezogen und  –freundlich zeigen, Freude an der Arbeit haben und deren Verlässlichkeit uns täglich aufs Neue Freude bereitet.

Die natürliche Größe dieser Pferde mit einem Stockmaß von ca. 142-150 cm stellt sich sowie für Kleinkinder als auch für schwerere Erwachsene als ideal heraus.

Tinker sind im Allgemeinen sehr kräftig, ausdauernd und genügsam und erfüllen ausnahmslos alle wichtigen Voraussetzungen für die therapeutische Arbeit oder dem Einsatz im Reitunterricht.

 

 

2. Allgemeines über " das Therapiepferd"

 

" Das Pferd bietet durch seine arspezifischen Möglichkeiten spezielle Voraussetzungen für den Einsatz in

Krankengymnastik, terapeutischen Reiten und Reiten als Sport für Behinderte" ( vgl. Klüwer, 1997, S.15 )

 

Das Pferd übt auf den Menschen eine starke psychische Wirkung aus.

 

Es verfügt über Wesenszüge, die in positiver Weise in der Beziehung zum Menschen eingebracht werden

können. Es ist einfühlsam und rücksichtsvoll, es verfügt über ein Gespür für Stimme und Stimmungen, zeigt

das Angst, Ungeduld und Unruhe und reagiert auf falsche Behandlungen. Gegenüber Menschen zeigt das

Pferd Zurückhaltung. Es biedert sich nicht an, sondern lässt sich umwerben. Diese Tatsache verstärkt das

Erlebnis ihrer Zuneigung. Ein Pferd reagiert immer artgerecht - nicht menschlich, d.h. es kann sich nicht

rächen, sich nicht verstellen und es straft nicht. Es ist gutmütig veranlagt und offen gegenüber jedem

Menschen. Besonders für verhaltensauffällige Personen ist dieser Wesenszug der Tiere von großer

Bedeutung, denn sie erfahren dadurch, dass es nicht überall negative Reaktionen auf ihr abweichendes

Verhalten gibt. ( vgl. Gäng, 1994, S.24f )

 

Der Umgang mit dem Pferd bietet viele Anregungen für den Tastsinn. So fühlt sich das Fell des Tieres weich

und warm an, Mähnen- und Schweifhaare sind dagegen eher fest. Die Nase des Pferdes ist weich und andere

Körperteile so wie Knochen und Huf sind hart. Der unterschied zwischen bemuskelten und nicht bemuskelten

Körperteilen ist spürbar. Über das Pferd und sein Umfeld wirken diverse Umwelteindrücke auf den Menschen

ein. Er erfährt eine neue Umgebung, vielerlei Gerüche (z.B. der Geruch des Pferdes, der Duft von frischem

Heu und Stroh etc.) und neuen Geräuschen. (vgl. Klüwer, 1994, S.63 )

 

Das Pferd verlangt Einfühlungsvermögen, Anpassungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Reaktion,

Entschlusskraft und Umstellungsvermögen von dem- oder derjenigen, die ihm begegnen.

 

Demnach hat es als lebendiges Wesen im Gegensatz zu den "unbelebten" Übungsgeräten wie z.B. Bälle, Matten

etc. einen sehr hohen Aufforderungscharakter ( vgl. Bausenwein, 1984, S.126 ), den wir uns in der Reittherapie

zu Nutze machen.

 

 

3. Anforderungen und Voraussetzungen

 

Die Anforderungen, die an ein gutes Therapiepferd gestellt werden, setzen   in erster Linie am Charakter (Interieur) des Pferdes an.

Das Pferd sollte über ein gutmütiges, ausgeglichenes Wesen verfügen, nicht schreckhaft sein, vom Gesamtausdruck her einen harmonischen Eindruck hinterlassen, sich als stets vertrauenswürdig erweisen und den Anweisungen des Therapeuten ausnahmslos Folge leisten.

Leistungsbereitschaft, Gesundheit, ein positives Lernverhalten und ein gutes Sozialverhalten werden vorausgesetzt.

Unkoordinierte Verhaltensweisen dürfen ein gutes Therapiepferd nicht verängstigen und jegliche Lautäußerungen sollten ruhig und gelassen hingenommen werden.

Die Ansprüche an gute Therapiepferde sind besonders hoch angesiedelt – eine gründliche, kooperative Ausbildung und somit Gewöhnung an die unterschiedlichsten Situationen, in denen das Pferd u. U. gegen seinen eigenen Instinkt handeln soll und muss ist daher unerlässlich.

 

„Erziehung“ ist lebenswichtig – Wildpferde zeigen uns die in ihrem Verhalten innerhalb der Herde – deswegen werden sich verstandene Pferde gerne und mit Begeisterung unterordnen, die Rangfolge beachten und bei liebevoller Behandlung gerne und willig als Partner im Pferdesport und der -therapie zur Verfügung stehen.

 

Pferde neigen dazu, verletzliche Menschen zu beschützen – diese Eigenschaft machen wir uns in der Reittherapie zu Nutze und unterstützen diese natürliche Anlage durch positive Rückmeldung.

 

Grundsätzlich eignet sich jedes Pferd zum Therapiepferd – es gibt keine bestimmten Rassen oder Geschlechter, die mehr oder weniger gut geeignet sind.

Da Tinker meist ausgeglichene Pferde sind und die Rasse  für ihre Sanftmütigkeit und Menschenbezogenheit bekannt ist , haben wir uns für unsere Arbeit 3 Wallache ausgebildet und sind äußerst zufrieden mit unserer Wahl.

        

4. Ausbildung

 

Spezielle Gelassenheitstrainings mit den unterschiedlichsten Anforderungen, Stress-Situationen in Ruhe zu bewältigen, halten wir in der Ausbildung eines guten Therapiepferdes für unerlässlich.

Basis eines ganzheitlichen, pferdegerechten Training  jedoch  ist die Beziehungsarbeit zwischen Pferd und Therapeut. Wir arbeiten hier u.a. nach den Prinzipien des

"Join-up" nach  Monty Roberts

und des

 

"Natural Horsemanship" nach Pat Parelli.

 

DANKE, WERNER!!!!!!!!!!!!!

 

„Die vom Pferd ausgehende Faszination bewegt den Reiter meistens dazu, nicht aufzugeben, selbst, wenn er nicht sofort Erfolgserlebnisse verzeichnen kann.“

 

 

 

 

TopProjekt ganzheitliches Reiten
gitti0020@hotmail.com und simonefichtl@hotmail.com